dorothy
Bei Traumatisierung horchen alle auf, bei traumatisierten Kindern hat man Mitleid, will ihnen helfen, etc.Doch auch diese Kinder werden erwachsen und werden dann "belächelt". Habe kurzerhand eine Therapeutin bekommen und einen Psychiater, nachdem ich entlassen wurde, zur Überbrückung oder eher gesagt zur "Stabilisierung" wie sie es nennen. Da ich nun als Abhängige gelte, kriege ich die gewohnte Medikation auch nicht mehr und bekomme mal wieder was neues. Momentan habe ich enorme Stimmungsschwankungen und drehe völlig durch, das Resultat ist nur eine Erhöhung der Medikamente. Wenigstens ist meine Thera sehr nett, vielleicht auch zu nett. Und zu guter letzt habe ich 15kg zugenommen und mein BMI liegt nicht mehr bei knapp 13.
14.6.16 20:29


Endstation Entzugsklinik
1.6.16 20:50


Das Jahr hat weder gut geendet, noch gut angefangen. Es hörte mit Krankenwagen und Polizei auf und fing mit Krankenwagen wieder an. Januar 38 kg. Dazu ist mein Hund schwer krank und wurde reanimiert. So langsam, ist es Alltag geworden, ich warte nur auf eine schlimme Nachricht. Und in gut zwei Wochen werde ich zur Entgiftung gehen, hätte nie gedacht das ich einmal abhängig werden kann. Aber ich möchte mich ändern. Dafür ist mein Gewicht wieder relativ okay, sodass der Amtsarzt mich nicht mehr auf die Intensivstation legen kann. Wann hört das ganze auf?
29.4.16 12:25


Endstation Suchtstation

und ich schwöre, morgen ist Ende, mach mir Sorgen dass ich verrecke.

Ich habe wirklich auf ganzer Linie versagt, wollte nie so werden und nun bin ich es.
Es ist ein ständiges Hin und Her, wieso soll ich etwas aufgeben, was mich glücklich macht? Wenigstens für ein paar Stunden.
Es ist besser als gar nichts zu spüren.
Die letzten Wochen waren eh eine Berg und Talfahrt.
Rettungswagen, Notarzt, Ärzte, Sanitäter - Dissoziation.
Es ist so verdammt peinlich.
Es tut mir so verdammt leid.
Ich versuche nur irgendwie klar zu kommen.
17.11.15 11:49


Panikattacken

Weiß gar nicht wo ich anfangen soll, wenn es kein Anfang und kein Ende gibt.
Bin jetzt zehn Tage auf mich allein gestellt, eine harte Herausforderung, zum Glück hab ich meine Hunde, für die ich da sein muss, Verantwortung habe ich noch. Die letzte Wochen waren geprägt von Panik, Angst, Wut, Trauer, Dissoziation. Morgens Bedarfmedikation zu nehmen, weil alles hoch kommt. Stehe vor der nächsten Panikattacke und versuche meine Skills. Wieso kommen immer mehr Symptome/Beschwerden/Krankheitsbilder dazu? Oder gehört das alles zur "Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung"? Es ist so verdammt anstregend... selbst das alltägliche, duschen, anziehen, essen.

bis dann.

25.9.15 10:06


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